Das Exposé zu meinem Buch „Haus, wo sind deine Spiegel?“

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


die Themen, die ich in den acht Erzählungen in dem Buch „Haus, wo sind deine Spiegel?“ aufgreife, entsprechen politischen Problemen und sozialen Konflikten, mit denen sich die Menschen überall auf der Welt auseinander setzen müssen.


Von den acht Erzählungen verstehen sich fünf hauptsächlich vor dem Hintergrund eines
Landes, das - obwohl sehr kultiviert - von Eindringlingen und Eroberern drangsaliert wurde. Sie gehören zu den politischen und gesellschaftlichen Sphären und Etappen, die das Volk der Albaner durchleben musste. Von diesem Land und seiner Bevölkerung erhält der Leser ein anschauliches Bild.


Die Geschichten handeln z.B. von Menschen, die eine überwältigende Liebe erleben und
ratlos, dem Selbstmord nahe zurückbleiben, nachdem sie verlassen wurden.


Der Leser erlebt mit, wie ein Betrieb von den eigenen Beschäftigten demontiert wird, wie ein Ingenieur mit Diplom völlig unterqualifiziert tätig sein muss, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, bevor er auf Grund seiner Englischkenntnisse in geheime Geschäfte verwickelt werden soll.


Ebenso muss ein talentierter Poet Waschpulver verkaufen, während sein Schüler als Poet in der Bevölkerung anerkannt ist und zur Parteiversammlung eingeladen wird. Das ist kein
Einzelschicksal, denn ein Ingenieur verkauft Zollstöcke, ein Oberbefehlshaber Socken und ein Mikrobiologe ist auch unter den Verkäufern…

 

Dann gibt es die junge Frau, die es wegen einer Verbrennung nicht ertragen kann, ihr Gesicht in einem Spiegel zu betrachten. Sie erfährt aber Hilfe von Seiten des Mannes, der sie innig liebt.

 

Im Weiteren ist der Leser mit den Gedanken und Gefühlen eines jungen Mannes
konfrontiert, der unter dem Verhalten seines alkoholkranken Vaters gegenüber der Mutter
leidet. Er selbst verliebt sich zum ersten Mal, und zwar in ein Mädchen mit einem ganz
anderen sozialen Hintergrund, so dass Probleme vorprogrammiert sind.


Ebenso erlebt ein Nachbar, nur durch eine dünne Wand getrennt, das „Liebesleben“ eines
oft alkoholisierten Mannes und seiner Frau mit, deren Sohn er tagsüber betreut. Schließlich wirft die Nachbarin ihren Mann hinaus und der Sohn versucht, seinen

„Onkel Ilir“ mit der Mutter zusammen zu bringen.


Dann gibt es noch den älteren, alleinstehenden Mann, der die Frauen an der Wasserstelle
auf seinem Grundstück beobachtet und der eine junge Frau durch geliehenes Geld an sich bindet.

 

Nach langer Zeit als geduldeter Asylbewerber und ohne nie einen Sprachkurs besucht zu haben, habe ich nun in erstaunlich gutem Deutsch nicht nur über das Leben meiner Landsleute sehr emotional, besonders über ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern auch über meine eigenen Erlebnisse geschrieben.


Die Texte sind sehr poetisch und bildreich verfasst, insbesondere, wenn es sich um die
Schilderung von Liebesszenen handelt.


Entscheidende Informationen werden oft „beiläufig“ vermittelt, nur dem aufmerksamen
Leser zugänglich gemacht, der Andeutungen versteht und auch „zwischen den Zeilen“ zu
lesen imstande ist. Oft kommt es zu überraschenden Wendungen und unerwarteten
Pointen.

 

Das Buch ist bei mir und auch über Buchhandel.de zu beziehen (170 Seiten, ISBN 978-3-86785-365-1, 12,50 €).


Mit freundlichen Grüßen

 

Arber Shabanaj

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