Das Exposé zu meinem Buch "Die vorgespielte gerechtigkeit: Unsere Geschichte vom überleben"-/& "Das Gericht des gelobten Rechtsstaates"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arber Shabanaj

Die vorgespielte Gerechtigkeit

Unsere Geschichte vom Überleben

268 Seiten

Sachbuch

ISBN 978-3-7531-4481-8

15,99 EUR

Verlag: Neopubli / Epubli, Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arber Shabanaj

Das Gericht des gelobten Rechtsstaates

Tatsachenberichte/Sachbuch

268 Seiten

Format: Sachbuch

ISBN 978-3-7407-5420-4

14,99 EUR

TWENTYSIX - Eine Kooperation zw. d. Verlagsgruppe Random House und BoD, Norderstedt

 

 

 

 

 

Das Exposé zu meinen Tatsachenberichten

 

 

Als ich im August 1991 als Vertriebener nach Deutschland kam, ließ ich politische Anfeindungen, Ungerechtigkeiten und Demütigungen, die ich in meiner Heimat erfahren musste, hinter mir.

 

Direkt bei meiner Ankunft in der Bunderepublik Deutschland waren mir als Jurist und als Dichter folgende Wörter in Erinnerung geblieben: „Tagesschau“ und „Lindau“. Das waren zugleich auch die ersten beiden deutschen Ausdrücke, die ich in der Ankunftszeit lernte. Man möchte vielleicht dazu die Frage stellen, warum gerade diese zwei Terminologien? Ganz einfach, weil sie sich so faszinierend reimten.

 

Ich erinnere mich noch sehr genau an den Umgang der weniger befugten Körperschaften (unter ihnen Beamte, Kommissare, Gesetzeshüter, sehr wohl auch „hochangesehene“ Rechtsanwälte und andere) in meiner Ankunftszeit, in der ich in ständigem Kontakt mit Ämtern und Institutionen stand. Sie antworteten mir „Ich verstehe kein Französisch.“, wenn ich mich auf Englisch, der hier gebräuchlichen Fremdsprache, mit ihnen unterhalten wollte. Logischerweise konnte ich die deutsche Sprache nach zwei, drei Monaten nach meiner Anreise noch nicht für die barrierefreie Artikulation einsetzen.

 

Ich kam in einen Rechtsstaat, in dem die „Würde des Menschen“ als unantastbar gilt, wie es Artikel 1 des Grundgesetzes aussagt und in dem alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Hier in meiner „neuen Heimat“ würde es mir besser ergehen, so dachte ich.

 

Damals war ich von diesen Vorstellungen überzeugt, mir kamen jedoch im Verlauf meines Lebens in diesem Staat in einigen Fällen starke Zweifel und ich wurde auch sehr enttäuscht. Die Erlebnisse, die diese Zweifel und Enttäuschungen verursachten, habe ich in fünf Tatsachenberichten festgehalten, die in diesem Band zusammengestellt wurden.

 

Einmal handelt es sich um die schrecklichen Erlebnisse bei der Geburt meines Sohnes. Mein inzwischen achtjähriger Sohn leidet noch heute an den Nachwirkungen der in der Klinik gemachten Fehler, die jedoch keiner der Beteiligten je zugeben würde.

 

Erschreckend war für mich zudem, welchem Stress Kinder im Alter von vier Jahren, in diesem Land ausgesetzt werden, bevor sie Schule und Unterricht kennenlernen konnten. Bei Kindern, die sehr wohl mit der deutschen Sprache vertraut sind, wird der sogenannte „Sprachstand“ (Deutschsprachkurs) überprüft. Die noch nicht schulpflichtigen Kinder werden somit einer Prüfungssituation ausgesetzt, der sie möglicherweise psychisch überhaupt nicht gewachsen sind.

 

In dem 3. Teil des Buches geht es darum aufzuzeigen, wie schwer beziehungsweise unmöglich es sein kann, berechtigte Forderungen vor einem deutschen Gericht einzuklagen. Ich habe den ganzen Prozessverlauf mit den erforderlichen Hintergrundinformationen zusammengestellt, so dass der Leser einen umfassenden Eindruck gewinnen kann.

 

Im Mittelpunkt der Geschichte „Das Porträt“ stehen die Sorgen und Nöte einer Vertriebenenfamilie, die in Deutschland erleben muss wie sie durch bürokratische Maßnahmen, welche denjenigen imponieren, die in ihrem Herzen ein deutschsein für sich reklamieren und die anderen abschotten wollen, schikaniert wird.

 

Die Geschichte „Die vorgespielte Gerechtigkeit“, die diesem Band den Titel gibt, befasst sich mit dem Leben und Arbeiten von Schriftstellern und trägt autobiografische Züge. Sonach muss zum Beispiel ein talentierter Schriftsteller als Maler und Lackierer tätig sein, während sein einheimischer Kollege als Schreiber in der Bevölkerung anerkannt ist und zu Parteiversammlungen eingeladen wird. Das ist kein Einzelschicksal, denn ein Ingenieur ist als Mauerhelfer tätig, ein Oberbefehlshaber sammelt jetzt als Leiharbeiter den Baustellenmüll ein und auch ein Mikrobiologe befindet sich unter den Handwerkern auf der Baustelle.

 

Bei genauer Betrachtung muss man leider feststellen, dass nicht die „Stärke des Rechtes“, sondern das „Recht des Stärkeren“ siegt. Und es wird sicher auch verständlich, warum ich meine Überzeugung hier in einem Staat zu leben, in dem das Recht eines jeden Menschen Berücksichtigung findet, zumindest teilweise revidieren musste.

 

Hochachtungsvoll,

 

Arber Shabanaj

 

Hinweis zu meinem Werk „Das Gericht des gelobten Rechtsstaates“

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

bitte erlauben Sie uns, Sie auf die beigefügten Sachverhalte aufmerksam zu machen.

 

Diese geschilderten Vorgänge haben unsere junge Familie schockiert und uns nachhaltig geschadet.

 

Wichtig beim Schreiben dieses Buches waren uns zwei Dinge: Zum einen war uns daran gelegen, die Grundgedanken dieses Akzeptanzkompendiums, das in unseren Augen eine Art Philosophie des Zusammenlebens darstellt, so einfach und klar wie möglich zu erläutern. Außerdem war es uns wichtig, die Erlebnisse und Geschehnisse durch die beigefügten Beweise so detailliert und anschaulich zu beschreiben, dass der Leser sie direkt verstehen und nachempfinden kann. Uns gelingt es in einer emphatischen Art und Weise Ursachen der permanenten Nuancierung darzustellen und Wege zum besseren Umgang mit leidvollen Erfahrungen aufzuzeigen.

 

Es ist ein erstaunliches Kuriosum, dass diverse Medien dieses Landes die vorliegenden Sachverhalte verschmähen, anstatt die feigen und brutalen Zuwiderhandlungen (gegen geltendes Recht) zu veröffentlichen. Man übt Gewalt auch dann aus, wenn man jemanden verachtet, auf ihn herabschaut oder ihn demütigt.

 

Darauf zu bestehen, dass ungeliebte Wahrheiten, nicht zu veröffentlichen sind, ist gefährlich für die Demokratie.

 

Hier wurden offensichtlich die Grenzen des Rechtsstaates ausgetestet. Und zu welchem Zweck? Denn die Gerichte sollten uns vor der Willkür des Staates schützen. Das ist die Idee der Gewaltenteilung und daran kann man nicht rütteln. Das ist ein Prinzip unserer Demokratie. Dahingehend sind die Gesetze nicht beliebig, nicht disponibel, sondern es braucht echten Gerechtigkeitswillen.

 

Die geschilderten Geschehnisse entbehren jeglicher Grundlage und sind eine Schande für den Rechtsstaat.

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass unsere bewegenden Zeilen den Leidtragenden dieser Unbekümmertheit - unseren betroffenen Kindern - gewidmet sind. Wenn Menschen so offensichtlich unter Schock gesetzt werden und ihnen nachhaltig geschadet wird, dann tun sie ungewöhnliche Dinge, um sich so Gehör zu verschaffen.

 

Das Buchexemplar zu unseren unmöglichen Erlebnissen sollte man bitte unvoreingenommen lesen, um effektiv und ehrlich darüber berichten zu können. Denn nur das macht unsere Demokratie so stark und nur das trägt dazu bei, unsere Gesellschaft nicht noch weiterhin auseinanderdriften zu lassen.

 

Wir haben unseren betroffenen Kindern versprochen, dass wir mutig dem Hass widersprechen und dafür sorgen werden, dass man sie nicht vergisst. Bekanntermaßen lässt sich Demokratie nur durch Pluralität, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung verwirklichen.

 

Daher wenden wir uns nun hoffnungsvoll direkt an Sie und vertrauen Ihnen das Taschenbuch zu den Tatsachenberichten an. Wir sind uns sicher, dass Sie unseren Brief und die beschriebenen, unmöglichen Erlebnisse aufmerksam lesen und diese als einen maßgeblichen Kompass für Ihre alsbaldige Berichterstattung pflegen.

 

 

 

Zudem möchten wir den geschätzten Literaturinteressierten unbedingt noch folgenden Hinweis entgegenbringen; bitte die neue Auflage des Buches bestellen (das blaue Buch o. a. „Das Gericht des gelobten Rechtsstaates“, das 2021 erschienen ist) und nicht die davor publizierte Auflage, weil sie normalerweise längst aus dem Programm genommen worden sein dürfte. Das Gericht des gelobten Rechtsstaates: TWENTYSIX-Verlag - eine Kooperation zw. d. Verlagsgruppe Random House und BoD. Norderstedt -, 04.03.2021, 268 Seiten, ISBN: 978-3-7407-5420-4, 14,99 €. Das Buch ist über TWENTYSIX-Verlag bestellbar und wird hiermit wärmstens empfohlen!

Wir werden uns durch nichts und niemanden entmutigen lassen, über die vorliegenden feigen und brutalen Zuwiderhandlungen zu berichten. Wir bedauern es sehr, dass gegenüber neuen Anwärtern keine Offenheit besteht. Wenn wir unserem Land wirklich helfen wollen, dann sollten wir das Richtige ins Zentrum rücken, anstatt das Falsche zu wiederholen. Denn es gibt nur eine Art von Tugend und viele Formen des Bösen und der Anfang ist der wichtigste Teil der Route.

 

 

 

Im Voraus danken wir Ihnen recht herzlich für Ihre Unterstützung!

 

 

 

 

Die betroffene Familie Shabanaj

 

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