Das Exposé zu meinem Buch "die glocken der stille"

 

 

 

 

 

 

 

 

Arber Shabanaj

Die Glocken der Stille

Schöngeistige Literatur/Erzählungen

166 Seiten

E-Book

ISBN 978-3-7407-4460-1

7,99 EUR

TWENTYSIX

22848 Norderstedt

(Verlagsgruppe

Random House)

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

meine Themen und Bilder, die ich in den acht Erzählungen in dem Buch „Die Glocken der Stille“ aufgreife, wirken wie aus einer fernen Welt. Wer sich allerdings darauf einlässt, erhält Seite für Seite eine immer klarere Vorstellung von einer Region, die nur einen Steinwurf von der Adria entfernt liegt.

 

Von den acht Erzählungen verstehen sich vier hauptsächlich vor dem Hintergrund eines Landes, das - obwohl sehr kultiviert - von Eindringlingen und Eroberern drangsaliert wurde. Sie gehören zu den politischen und gesellschaftlichen Sphären und Etappen, die das Volk der Albaner durchleben musste. Von diesem Land und seiner Bevölkerung erhält der Leser ein anschauliches Bild.

 

Die Demontage eines technischen Betriebes durch die eigenen Beschäftigten, die erzwungene, unterqualifizierte Arbeit, die ein Ingenieur annehmen muss, um zu überleben, die Abhängigkeit des beruflich-künstlerischen Erfolges von einer bestimmten Parteizugehörigkeit: Diese Texte markieren das Themenfeld der politischen Realitäten, die früher galten und heute noch nachwirken.

 

Doch vor allem die - zwischen - menschliche Emotionalität spielt in meine Erzählungen eine große Rolle: So etwa im Text „Das Mädchen mit der Narbe“. Hier und darüber hinaus steht immer wieder die Liebe im Vordergrund, die sich (trotz scheinbarer Unmöglichkeit) nicht beirren lässt. Die Handlungen entwickeln sich auf verschlungenen Pfaden voller Hindernisse. Auch dabei werfen die Erzählungen Lichter auf gesellschaftliche Verhältnisse, die sich „weit weg“ anhören, und doch im Südosteuropa des 21. Jahrhunderts spielen.

 

Die Texte sind sehr poetisch, dicht und bildreich verfasst, insbesondere, wenn es sich um die Schilderung von Liebesszenen handelt. Und es ist faszinierend, wie feinfühlig ich mit der erst im Erwachsenenalter gelernten deutschen Sprache umgehe.

 

In meine Kurzgeschichten greife ich albanische Alltäglichkeiten auf, die uns grotesk, widersinnig und sonderhaft vorkommen.

 

Entscheidende Informationen werden oft „beiläufig“ vermittelt, nur dem aufmerksamen Leser zugänglich gemacht, der Andeutungen versteht und auch „zwischen den Zeilen“ zu lesen imstande ist.

 

Wer meine Wege mitgeht, erhält ein Bild, das kein politisches oder gesellschaftswissenschaftliches Seminar liefern kann. Die acht Texte von „Die Glocken der Stille“ halten den Leser fest. Und wenn das Buch zu Ende gelesen ist, klingen die Erzählungen noch lange nach.

 

Ich bedanke mich vielmals.

 

Arber Shabanaj

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